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„Suicide Squad“ erhält angeblich „Barebones-Support“, während Rocksteady sich neuen Projekten zuwendet



Nach dem Start Anfang des Jahres wurde das Support-Team für Suicide Squad: Kill the Justice League Berichten zufolge auf eine Rumpfmannschaft reduziert, da sich Entwickler Rocksteady angeblich neuen Projekten zuwenden will. Laut Jason Schreier von Bloomberg arbeitet der Großteil des Studios angeblich an einem „Director’s Cut“ von Hogwarts Legacy.

Darüber hinaus behauptet der Bloomberg-Bericht, dass die Studioleiter von Rocksteady ein neues Einzelspielerspiel vorstellen wollen, „das Rocksteady zu seinen Wurzeln zurückführen würde“, nachdem das Spiel bei Kritikern und an den Kinokassen so schlecht abgeschnitten hatte. Wie während einer Gewinnbesprechung im Mai bekannt wurde, war Suicide Squad: Kill the Justice League für Warner Bros. Discovery ein 200-Millionen-Dollar-Flop.

Die erste Staffel nach der Veröffentlichung von Suicide Squad, Season of Jokes, wurde bei ihrer Veröffentlichung vor einigen Monaten nicht gut angenommen und die Zielgruppe des Spiels auf dem PC über Steam erreichte in den letzten drei Monaten selten mehr als 500 gleichzeitige Spieler.

Obwohl sich „Suicide Squad“ für Rocksteady als kostspieliger Fehltritt erwiesen hat – insbesondere im Vergleich zum Rekorderfolg von „Hogwarts Legacy“ –, sind Entlassungen im Studio laut Bloomberg derzeit unwahrscheinlich.

Warner Bros. Discovery möchte seine Präsenz im Videospielbereich weiter ausbauen. Da das Unternehmen in diesem Bereich im Vergleich zu konkurrierenden Publishern unterbesetzt ist, strebt es Berichten zufolge eine stärkere Zusammenarbeit zwischen seinen Studios an. Zu den Plänen von Warner Bros. Discovery gehören mehr Live-Service-, Mobil- und Free-to-Play-Spiele.

Bei Monolith Productions ist außerdem ein Wonder Woman-Spiel in Entwicklung, allerdings soll es dort Gerüchten zufolge „problematisch“ vorangehen.