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Angesichts wachsender Bedenken hinsichtlich generativer KI in Hollywood verspricht Chris Miller, dass Spider-Man: Beyond the Spider-Verse frei davon sein wird


Der Einsatz generativer KI in Film und Fernsehen gibt allgemein zunehmend Anlass zur Sorge, in Spider-Man: Beyond the Spider-Verse sucht man jedoch vergeblich.

Es ist keine Übertreibung zu sagen, dass „Into the Spider-Verse“ seit seiner Veröffentlichung im Jahr 2018 einen großen Einfluss auf die 3D-Animation hatte. Dieser Einfluss ist in Filmen wie „Der gestiefelte Kater: Der letzte Wunsch“ und „Turning Red“ zu sehen, wodurch mehr CG-Filme bei ihrem Aussehen wirklich kreativ werden konnten. Leider haben wir in den letzten Jahren auch ein wachsendes Interesse (von Anzugträgern und Führungskräften, das sollte ich klarstellen) an generativer KI beobachtet, einer offensichtlichen Kostensenkungsmaßnahme. Der Indie-Horrorfilm „Late Night with the Devil“ wurde für seinen Einsatz von generativer KI stark kritisiert, und es gab viel Kritik an ihrem Einsatz in Film und Fernsehen auf der ganzen Linie – das ist ein wichtiger Grund dafür, warum es letztes Jahr zum Streik der Autoren kam.

Kürzlich sagte Tony Vinciquerra, CEO von Sony Pictures Entertainment, während einer Investorenveranstaltung (via IndieWire), dass das Unternehmen „sehr auf KI fokussiert ist. Das größte Problem bei der heutigen Filmproduktion sind die Kosten. Wir werden nach Möglichkeiten suchen, sowohl Filme fürs Kino als auch fürs Fernsehen effizienter zu produzieren und dabei hauptsächlich KI einzusetzen.“ Dies ist offensichtlich eine Aussage, die sofort Anlass zur Sorge gibt, denn obwohl es legitime Einsatzmöglichkeiten für KI-Technologie in Filmen gibt (Dune 2 ist ein Beispiel dafür), gibt es keine Möglichkeit, den Einsatz generativer KI ethisch zu rechtfertigen.

Ein Fan äußerte später Bedenken, dass in Beyond the Spider-Verse generative KI vorhanden sein könnte, doch Produzent Chris Miller zerstreute diese Bedenken schnell. „In Beyond the Spider-Verse gibt es keine generative KI und wird es auch nie geben“, sagte Miller auf Twitter. „Eines der Hauptziele der Filme ist es, neue visuelle Stile zu schaffen, die noch nie in einem Studio-CG-Film zu sehen waren, und nicht den generischen, plagiierten Durchschnitt der Arbeit anderer Künstler zu stehlen.“

Ich sollte hier einen Vorbehalt anmerken: In „Into the Spider-Verse“ wurden tatsächlich einige Tools für maschinelles Lernen verwendet, um bestimmte Prozesse für die Künstler zu beschleunigen. Dies hat jedoch niemanden direkt ersetzt, sondern nur eine lästige Arbeit erleichtert.

Wichtig zu beachten ist auch, dass im letzten Jahr ein Bericht von Vulture auftauchte, in dem behauptet wurde, die Arbeitsbedingungen bei Across the Spider-Verse seien unhaltbar, und es wurde von Überarbeitung und Stress gesprochen.